Prostatakrebsvorsorgeuntersuchung mittels PSA Test und PCA3 Test
PSA (Prostata-Spezifisches-Antigen) ist ein Eiweißstoff welcher ausschließlich von der Prostata (somit nur beim Mann) gebildet, ins Blut abgegeben wird, und hier nachgewiesen werden kann.
Warum ist der PSA Wert so wichtig?
Weil Erhöhungen des PSA-Wertes ein Hinweis auf Prostatakrebs sein kann.
Gibt es einen Grenzwert?
Nein, die Beurteilung sollte nur im Zusammenhang mit einer Tastuntersuchung der Prostata über den Mastdarm und somit durch den erfahrenen Facharzt für Urologie erfolgen.
Wie erfolgt die PSA-Wertes Bestimmung?
In einem spezialisierten Labor.
Die steirischen Urologen betreiben zur PSA-Wert- Bestimmung seit einigen Jahren ein Speziallabor, in dem ca. 15.000 Blutproben pro Jahr ausgewertet werden.
Was wird bestimmt?
gesamt PSA und freies PSA, wodurch die Aussagegenauigkeit erhöht wird.
Alle Männer über 45 sollten eine Prostatakrebsvorsorgeuntersuchung 1x im Jahr durchführen lassen, besuchen Sie zu Ihren UROLOGEN
PCA3 Test
Dies ist ein neuartiger molekulargenetischer Test zur Früherkennung des Prostatakarzinoms. Er ersetzt die digitale rektale Untersuchung, die Bestimmung des PSA Wertes und die erstmalige Biopsie der Prostata nicht. Bei einer einmaligen negativen Biopsie kann dieser Test eine zusätzliche Information geben, ob eine weitere Biopsieserie notwendig ist oder nicht. Das Ergebnis dieser Untersuchung besteht aus einem 'Score'. Bei einem Wert über 35, ist die Wahrscheinlichkeit an Prostatakrebs erkrankt zu sein, höher.
Nach einer Prostatamassage wird aus dem unmittelbar danch gewonnenen Urin die Probe entnommen.
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